
Heute komme nicht nur ich bei den Temperaturen ins Schwitzen, sondern auch mein Drucker.
Denn heute startet für mich eine dreitägige Weiterbildung rund um Aromatherapie für Tiere.
Und nachdem das Material gefühlt endlos ist, wird hier gerade ein bisschen getrickst: Vorder- und Rückseite bedruckt und gleich mehrere Seiten auf einem Blatt. Die Schrift ist zwar etwas kleiner geworden, aber ganz ehrlich – sonst wäre die Druckerpatrone einfach leer gewesen.
Ich freue mich immer darüber, wenn ich mein Wissen erweitern und vertiefen darf, neue Blickwinkel kennenlernen kann und wieder neue Impulse mitnehmen darf.
Und während ich so beim Ausdrucken meiner Unterlagen war, kam plötzlich einfach dieser Gedanke:
„Zitrone?“
„Ja, Zitrone. Mal schauen, was meine Nase dazu sagt – oder ob mir beim Öffnen des Koffers etwas ganz anderes entgegengesprungen kommt.“
Aber nein – heute nicht.
Also habe ich mich einfach durch meine Zitronenöle durchgerochen.

Wer bei meinem Workshop über das ätherische Öl der Zitrone dabei war, weiß schon: Zitrone ist eben nicht gleich Zitrone
Unterschiedliche Anbaugebiete und Erntezeitpunkte beeinflussen die prozentualen Anteile der Inhaltsstoffe. Genau deshalb riechen Öle unterschiedlich und können auch unterschiedliche Schwerpunkte haben.
Wobei die Urzitrone von WADI tatsächlich nochmal etwas anders einzuordnen ist.
Heute hat sich meine Nase dann für Primavera entschieden.
Kein großes Nachdenken, eher nur ein kurzes:
„Jo.“
„Du bist es heute.“
Also habe ich mir sechs Tropfen auf ein Wattepad gegeben, es auf mein kleines Schälchen gelegt und in die Mitte des Raumes gestellt.
Der Raum hat ungefähr 20 Quadratmeter. Für kleinere Räume muss die Menge entsprechend angepasst werden.
Wenn ich jetzt nochmal auf diesen kurzen Gedanken zurückschaue, dann passt das ganz wunderbar zu meinem heutigen Tag.
Jedes ätherische Öl hat seine Aufgaben und Schwerpunkte. Die Zitrone ist unter anderem stark ausgleichend und konzentrationsfördernd.
Für die stark ausgleichende Wirkung verantwortlich sind die Furocumarine im ätherischen Zitronenöl.
Und bei den Temperaturen heute und meiner Weiterbildung, die bis weit in die Abendstunden reicht, passt das gerade ziemlich gut.
Und genau an solchen Stellen merkt man auch wieder, warum ätherische Öle eben nicht einfach nur gut riechen.
Denn wir sprechen hier nicht über ein bisschen Duft oder etwas, das man einfach auf die Haut gibt. Ätherische Öle sind hochwirksame Vielstoffgemische.
Ätherisches Zitronenöl besteht hauptsächlich aus Monoterpenen (90–95 %), Monoterpenaldehyden (3–10 %) und Furocumarinen (1,5 %).
Genau diese Inhaltsstoffe machen Zitronenöl so spannend. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe wirkt es stark ausgleichend, ist gleichzeitig aber auch stark hautreizend und erhöht die Fotosensibilität der Haut.
Deshalb niemals mit Zitronenöl auf der Haut in die Sonne gehen – auch nicht nur einmal und auch nicht nur kurz.
Für größere Anwendungen wie Körperöle bewegen wir uns bei 0,5 % Verdünnung, für lokale Anwendungen bei 1 % Verdünnung.
Und wer sich jetzt fragt, wie wenig das tatsächlich ist: 0,5 % entsprechen einem Tropfen ätherischem Öl auf 10 ml Pflanzenöl (Basisöl), 1 % entsprechen zwei Tropfen ätherischem Öl auf 10 ml Pflanzenöl (Basisöl).
Und wer keine Möglichkeit hat, 10 ml Pflanzenöl abzumessen, kann sich eine Orientierungshilfe nehmen: Ein voller Esslöffel bis zum Rand entspricht ungefähr dieser Menge.
Und für das, was ich euch hier erzähle – nämlich ausgleichend, konzentrationsfördernd und gut durch den Tag kommen – muss die Zitrone nicht auf die Haut.
Dafür reicht es vollkommen aus, sie einfach zu riechen.
Das ist aber tatsächlich nur ein kleiner Ausschnitt. Zitronenöl kann noch viel, viel mehr.
Wer mehr darüber wissen möchte oder wissen möchte, wann es wieder einen Workshop zum ätherischen Zitronenöl gibt, darf gerne regelmäßig auf meiner Webseite vorbeischauen.
Unter „Termine & Preise“ findet ihr nicht nur feste Workshop-Termine, sondern auch Themen, die sich gerade in Vorbereitung befinden.
Da verändert sich im Moment einiges und deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Blick.
Und wer sich fragt, warum manche Angebote aktuell noch nicht buchbar sind:
Die Angebote kennt ihr bereits von meinen Flyern und meiner Webseite. Im Hintergrund werden aktuell nach und nach die einzelnen Buchungsmöglichkeiten ins System eingebunden.
Denn so ein Buchungssystem muss man tatsächlich erst einmal füttern. Das ist nicht einfach ein Mausklick und irgendwo eine Zahl eintragen. Einstellungen müssen hinterlegt, individuelle Abläufe angepasst, Testbuchungen durchgeführt und sämtliche Funktionen geprüft werden.
Das braucht einfach etwas Zeit, denn später soll alles reibungslos funktionieren.
Deshalb werden die einzelnen Buchungsmöglichkeiten in den nächsten Wochen Schritt für Schritt freigeschaltet – immer dann, wenn alles vollständig eingebunden und sauber getestet wurde.
So, jetzt habe ich aber wirklich genug erzählt. Dafür, dass ich euch eigentlich nur kurz etwas erzählen wollte, ist das doch wieder ganz schön viel Text geworden.
Jetzt muss ich aber wirklich Schluss machen, denn meine Weiterbildung beginnt bald.