Duftgespräch
Stell dir vor, über dir steht deine eigene Sonne. Sie begleitet dich durch dein Leben. Je nachdem, wo sie steht, erreicht dich mehr oder weniger Licht und dementsprechend verändert sich auch der Schatten der dabei entsteht.
Mal steht sie hoch. Dann ist vieles leicht, warm und lebendig. Du spürst dich, kannst fühlen, wahrnehmen und handeln. Mal steht sie tiefer. Dann wird der Schatten größer. Du brauchst mehr Kraft, manches fällt schwerer und der Zugang zu dir selbst kann schwieriger werden – manchmal sogar so schwierig, dass du dich selbst kaum noch erreichst.
Kein Mensch lebt dauerhaft in voller Sonne. Der Schatten gehört dazu. Wie groß und dominant er wird, wie viel Raum er einnimmt und was er uns dadurch verwehrt, kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Durch die Anforderungen des Alltags und dessen Veränderungen. Durch Erfahrungen, die einen prägen. Durch innere Blockaden. Durch das, was man tragen und erleben musste. Und durch schwierige Situationen, die einen aus dem eigenen Gleichgewicht bringen.
Das Duftgespräch kann dich dabei unterstützen, deine eigene Sonne wieder höher steigen zu lassen und dem Schatten weniger Raum zu geben, unabhängig davon, wo sie gerade steht.
Die Duftkommunikation nach Christine Lamontain nutzt dabei einen besonderen neurobiologischen Zugang. Unser Geruchssinn ist unmittelbar mit dem limbischen System und weiteren daran beteiligten Gehirnstrukturen verbunden. Über diese Verbindungen steht die Verarbeitung von Gerüchen in engem Zusammenhang mit emotionaler Verarbeitung, Gedächtnis, autonomer Regulation und hormonellen Prozessen. Auch weitere körperliche und unbewusste Prozesse können durch diese Verschaltungen beeinflusst werden.
Auf dieser Grundlage entsteht ein individuell, situativ und dialogisch gestalteter Prozess, der sich an dem Menschen selbst, seiner Situation und seinem persönlichen Anliegen orientiert.